Monate: Juli 2015

Männer im Sommer

Endlich Ferien – von wegen

Hier in München war es schon so richtig heiß, fast vier Wochen Hitze pur, nur wenige kühle Nächte sorgten dafür, dass das Gehirn wieder auf Betriebstemperatur kam. Gerade macht die Sonne mal hinter den Wolken Pause, aber der August wird wieder schön mollig. Den meisten Kollegen scheint das nichts auszumachen, denn sie haben ja bald URLAUB. Sabine ist schon nach Dänemark geflogen und Uschi freut sich auf Italien (Liege 6, Reihe 15, an der Adria). Toll, denke ich und verfluche mich, dass ich bereits Ende Mai drei Wochen freinahm. Was damals eine gute Idee war, erweist sich heute als totaler Quatsch, denn nun kann ich schuften, während alle anderen in die Fluten springen. Neid kenne ich bisher nur, wenn eine Frau einen Porsche fährt, dass Kollegen Ferien machen, gehörte bislang nicht auf meine schwarze Liste. Nun vergeht kein Tag, an dem ich nicht genervt mit den Augen rolle, wenn es wieder heißt „Ich bin dann mal weg“. Ich könnte direkt mit meinen Stöckelsandalen angreifen, stattdessen flöte ich „Erhol dich gut …“. Noch sechs kurze Wochen, …

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Glück im Glas

Bei Lilly bricht ständig irgendwo das Chaos aus: in ihrer Familie, in ihrer Bauernhof-Pension oder aber in ihrem Gefühlsleben. Zum Glück gibt es da etwas, das immer hilft: Nusspesto! Wie Lilly die Turbulenzen in ihrem Leben meistert, könnt ihr in Kristina Steffans neuem Roman Ach du Liebesglück nachlesen. Und wenn ihr jetzt Appetit bekommen habt – hier verrät die Autorin das Rezept:

Nachts schwimmen

Unser Liebling im Juli

… ist ganz klar Nachts schwimmen von Sarah Armstrong. Doch nicht nur das Cover ist bei diesem großartigen Wetter verlockend, auch die Geschichte hat es in sich, und ihr dürft beim Lesen gedanklich viel und oft ins kühle Nass abtauchen. Denn wir treffen auf Rachel, eine Frau in den Dreißigern, die nichts lieber tut als nachts ins Schwimmbad einzubrechen und allein für sich ihre Bahnen zu ziehen. Diese Auszeiten braucht sie auch, denn ihre Mutter ist schwer krank, und Rachel verbringt ihre Tage damit, für sie da zu sein. Doch eines Abends ist Rachel nicht alleine im Schwimmbad: Auch der Arzt ihrer Mutter ist ein Nachtschwimmer, und von da an treffen die beiden sich regelmäßig dort, schwimmen, reden, kommen sich näher – und eine Affäre ist unausweichlich. Doch Quinn ist verheiratet, mit Marianna, die sich nichts mehr wünscht als ein Kind. Und über diesen allen bestimmenden Wunsch ist die Ehe der beiden in eine große Krise geraten. Gerade darum ist Rachel für Quinn so wertvoll. Eine optimistische, freie, spontane Frau, so anders als Marianna, mit der er seit langem wieder Leichtigkeit …