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Autoren und ihre Lieblingsbücher

Lieblingsbücher Autoren Hammesfahr Lorenz Gärtner Fritzi Sommer Goga

Zum Welttag des Buches haben wir ein paar unserer Autoren gefragt, welche Bücher ihnen besonders am Herzen liegen. Hier sind die Empfehlungen von Wiebke Lorenz, Petra Hammesfahr, Fritzi Sommer, Susanne Goga und Regina Gärtner. 

 

Wiebke Lorenz – Autorin des packenden Psychothrillers Bald ruhest du auch:

Wiebke Lorenz Buchempfehlung Bald ruhest du auch„Eines meiner absoluten Lieblingsbücher ist Kill your friends von John Niven. Die herrlich bitterböse Geschichte über Steven Stelfox, A&R-Manager bei einer großen Plattenfirma, strotzt nur so vor rabenschwarzem Humor – inklusive Sex, Drugs & Totschlag. Eine urkomische Satire über den Untergang der Musikindustrie, beim Lesen habe ich mich von Seite zu Seite gelacht. Leider habe ich mein Exemplar verliehen (weil es eben so gut ist!) und weiß nicht mehr, an wen, deshalb hier nur ein Bild vom Cover … Übrigens: Auch die anderen Romane von John Niven sind großartig, die sollte man ALLE gelesen haben!“

Wiebke Lorenzs Thriller ald ruhest du auch“ dagegen ist so spannend und schauderhaft, dass es Euch den Schlaf rauben wird!

 

Fritzi Sommer, Autorin des amüsanten Mops-Krimis Zum wilden Eck:

Fritzi Sommer Buchempfehlung„Es gibt nur ein Buch, dessen ersten Satz des ersten Kapitels ich mir gemerkt habe seitdem ich es vor ein paar Jahren gelesen habe. ‚Kimmo Joentaa lebte mit einer Frau ohne Namen in einem Herbst ohne Regen‘ – aus dem Buch ‚Das Licht in einem dunklen Haus‘ von Jan Costin Wagner. Ich las damals (2011) den Titel des Buches, auf das ich durch einen Buchtipp in einer Zeitschrift aufmerksam geworden war, lies ihn in meinem Kopf nachklingen und bekam ihn gar nicht mehr raus – aus meinem Kopf. Warum ist dort Licht? In einem dunklen Haus? Der Titel ist brillant, genau wie jeder Satz der dann folgt. Ich bin krimisüchtig, soviel steht fest. Aber seitdem ich dieses Buch gelesen habe, ist es eher eine ‚Jan Costin Wagner‘-Sucht. Warum? Weil er die Kunst beherrscht Dinge, Situationen und Gefühle so auszudrücken, wie es kein anderer schafft. Sein aktueller Roman ‚Tage des letzten Schnees‘ zeigt das aufs Neue.“

In Fritzi Sommers eigenem Buch schnüffeln die drei Möpse Henri, Viktor und Wilma in einem Mordfall auf Frauchen Josis Campingplatz.
Petra Hammesfahr, Krimiautorin und Meisterin der psychologischen Spannung:

Petra Hammesfahr Buchempfehlung„Der Roman Black Out ist wie ein Griff mitten hinein in unsere abhängige Gegenwart, fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Ich habe das Buch tagelang mit mir herumgetragen, um jede freie Minute zum Lesen nutzen zu können.“

In Petra Hammesfahrs aktuellem Thriller An einem Tag im November macht sich Kommissar Klinkhammer daran, das spurlose Verschwinden der fünfjährigen Emilie aufzuklären. Jeder könnte der Täter sein!

 

 

Regina Gärtner, Autorin des atmosphärischen Romans Der Glanz von Südseemuscheln:

Regina Gärtner Buchempfehlung„Eins meiner absoluten Lieblingsbücher ist Weites, wildes Land von Patricia Shaw. Da ich eine bekennende Australien-Liebhaberin bin, haben die historischen Sagas der australischen Autorin Patricia Shaw sofort meine Begeisterung geweckt. Um ehrlich zu sein, hat genau dieses Buch wohl letztlich auch den Anstoß dazu gegeben, selbst historische Sagas schreiben zu wollen, was ich ja auch in die Tat umgesetzt habe. Und natürlich schreibe ich kein Buch, ohne in den Geschichten auch immer einen kleines Stück Australien einzupflechten. Dass dieses Buch mehr als einmal gelesen wurde, kann man unschwer an seinem Zustand erkennen. So sehen Bücher aus, wenn sie heiß und innig geliebt werden. Ich kann es nur wärmsten Empfehlen. Für jeden Australien-Fan ein MUSS. Viel Spaß beim Nachlesen.“

 

 

Susanne Goga, Autorin des historischen Liebesromans Der dunkle Weg:

Susanne Goga BuchempfehlungEine kurze Geschichte von fast allem von Bill Bryson Auch Sachbücher können Lieblingsbücher sein, vor allem, wenn sie einem eine Welt erschließen, die vorher zu komplex und undurchschaubar erschien. So ist es mir mit dem wunderbaren Buch von Bill Bryson ergangen, das mir die Naturwissenschaften, vor allem aber die Wissenschaftler selbst, auf humorvolle und verständliche Weise nähergebracht hat. So nahe, dass mich ein Kapitel sogar zu einem Roman inspiriert hat. Bill Bryson schafft es auf 600 Seiten, mir die Scheu vor den Naturwissenschaften zu nehmen, meine Ehrfurcht vor dem Universum zu wecken und mich dabei auch noch glänzend zu unterhalten. Da ich das Glück habe, den Übersetzer zu kennen, besitze ich die illustrierte Ausgabe, die das Buch noch schöner macht.“

Wer sich gern in tragische Liebesgeschichten vertieft, der wird mit Susanne Gogas eigenem Roman viel Freude haben.

 

 

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