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Buchkritik: Cecilia Ahern

Cecilia Ahern Buchkritik

Viele von euch werden den Bestseller PS: Ich liebe dich kennen. Auch ich war damals sofort in Gerry verliebt, und als dann der Film rauskam, war ich head over heels für Gerard Butler. Das Setting, diese wundertraurigschöne Liebesgeschichte, ein Neuanfang in Irland … *seufz*. Daher waren meine Erwartungen groß, als ich mir den neuesten Bestseller von Cecilia Ahern aus dem Bücherregal fischte, um gemütlich unter der ersten Frühlingssonne zu lesen.

Der Roman beginnt erst einmal gut. In einer Art Prolog lernt der Leser die Protagonistin Jasmine kennen, erfährt, woher sie ihren Namen hat (von ihrem Großvater, der Winter-Jasmin liebte), wie sie als Kind das erste Mal mit dem Tod konfrontiert wurde … Dass es neben Jasmine noch einen Matt geben würde, wusste ich ja schon vom Buchrücken, und so freute ich mich auf eine emotional-traurige Liebesgeschichte.

Doch dann, im dritten Kapitel, wurde mein Frühlingsroman für mich zur Frustlektüre. Jasmine beobachtet in einer dunklen Silvesternacht die Nachbarn, und da heißt es: „Ich schaue hinaus. Und da sehe ich Sie.“ Zunächst dachte ich, es ginge um eine Frau. Bis klar wurde, dass es sich um einen Mann handeln muss, oder um zwei? Denn es geht weiter mit: „Sie kommen nach Haus…“, „Sie sind ein guter Vater…“ Es dauerte eine ganze Weile, bis mir einleuchtete, dass die Erzählstimme mit Matt spricht und ihn dabei siezt. Puh … ganz schön anstrengend.

Auch als ich Matt und Jasmine besser kennenlernte, fand ich sie leider nicht richtig sympathisch– sie streiten, murren, trinken. Natürlich geht es darum, wie sie durch ihre Hochs und Tiefs in dem Jahr erst zusammenfinden, aber wenn die Autorin nicht so berühmt wäre und ich nicht diesen Artikel hätte schreiben wollen, hätte ich wohl nicht durchgehalten … Bestimmt wird das nächste Buch wieder besser 🙂

Herzen 2 von 5  von mir gibt es 2 von 5 Herzen

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