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Buchtipp: Graeme Simsion, »Der Rosie-Effekt«. Noch verrückter nach ihr

Für mich sind sie eines der charmantesten Liebespaare überhaupt: Don und Rosie. Nachdem mich Das Rosie-Projekt von Graeme Simsion begeistert hat, habe ich mich schon lange auf die Fortsetzung Der Rosie-Effekt gefreut. Don, der geniale Wissenschaftler, der menschliche Beziehungen ziemlich verwirrend findet, und die lebenslustige Rosie sind verheiratet. Inzwischen leben sie in New York, wo sie forschen, studieren und Cocktails mixen. Alles wunderbar also? Naja, zumindest bis zu der Nachricht, die alles verändert: Rosie ist schwanger. Mit den ganzen Emotionen, die das in Don auslöst, kommt er erst einmal gar nicht klar. Stattdessen konzentriert er sich auf die Lösung der praktischen Probleme. Leider stößt das nicht überall auf Zustimmung. Rosie kann sich mit der schalldichten (und trotzdem luftdurchlässigen!) Wiege gar nicht anfreunden, obwohl doch so der Lärm des benachbarten Rockmusikers nicht mehr stört. Buchemfpehlung "Der Rosie-Effekt" Cover Auch seinen exakt auf die Bedürfnisse einer werdenden Mutter abgestimmten Ernährungsplan weiß sie nicht zu schätzen. Und dass Don auf dem Spielplatz das Verhalten von Kindern studieren und seine Feldforschung per Video aufzeichnen will, wird von den Behörden völlig falsch verstanden. Während Don sich in immer mehr Schwierigkeiten verstrickt, läuft er Gefahr, das Wichtigste zu übersehen: seine Liebe zu Rosie. Wie gut, dass er seine Freunde hat, die ihn daran erinnern, dass man „Ich liebe dich“ mehr als einmal sagen muss … auch wenn Rosie diese Information bereits kennt.

Mir hat es großen Spaß gemacht, Don und Rosie bei dem Projekt Schwangerschaft zu begleiten. Die Fortsetzung ihrer Geschichte ist genauso klug und humorvoll wie der Anfang, gleichzeitig aber auch viel ernster. Dass Graeme Simsion hier genau die richtige Balance findet, gefällt mir sehr gut. Don und Rosie sind mir nach diesem Roman noch mehr ans Herz gewachsen – und ich hoffe auf einen Band 3!

Viel Spaß beim Lesen!

2 Kommentare

  1. Hallo,
    Ich habe beide Bücher verschlungen und ich muss sagen, dass mir das Rosie Projekt ein bisschen besser gefallen hat. Während des Lesens hatte ich immer Sheldon Cooper vor Augen.
    Liebe Grüße,
    Petra

    • Carolin sagt

      Liebe Petra,
      hm, wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich auch sagen, dass das erste Buch mehr Spaß gemacht hat. Es ist witziger. Aber gut gefallen haben mir beide 🙂 Ich glaube, mein Don sieht älter aus als deiner, mehr nach einem verrückten Professor 😉
      Viele Grüße
      Carolin

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