Essen & Trinken, Rezensionen
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Bücher, die Lust auf Süßes machen…

Was kann einen guten Roman noch besser machen? Er kann den Duft und den Geschmack von Süßem so beschreiben, dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft und dann auch gleich die Rezepte zu den beschriebenen Leckereien mitliefern! Für den heutigen Sonntag haben wir daher nur Buchtipps, bei denen Ihr am Ende jedes Romans mit dem passenden Rezept sofort losbacken könnt.

 Deborah McKinlay: „Die unverhofften Zutaten des Glücks“

Buchempfehlung Deborah McKinlay: Die unverhofften Zutaten des Glücks Die wundervolle Brieffreundschaft von Bestsellerautor Jack Cooper und der Britin Eve beginnt mit einem Marmeladenrezept. Schnell stellen die beiden fest, dass sie beide eine Leidenschaft für das Kochen und gutes Essen teilen. Eines der vielen Rezepte im Buch ist dieses hier:

Granny Coopers Erdnusskekse:

90 g Butter, 200 g Zucker, 1 Ei, 160 g Mehl, 1 TL Backpulver, 2 TL ungesüßtes Kakaopulver, 140g Erdnüsse (Sie röstete sie gerne vorher im Ofen, was ich beibehalten habe.)

Die Butter mit dem Zucker cremig rühren, dann das verquirlte Ei hinzufügen. Danach das gesiebte Mehl, Backpulver und Kakaopulver untermischen. Zum Schluss die abgekühlten Erdnüsse zugeben. Den Teig löffelweise aufs Blech setzen und bei 180 C 15 – 20 Minuten backen. Mit Milch servieren.

 Theresa Simon: „Die Frauen der Rosenvilla“

351_47131_01_Simon_Rosenvilla_US.inddAnna Kepler ist Erbin einer alten Schokoladendynastie und besitzt zwei Chocolaterien in der Dresdner Altstadt. Als Sie den legendären Rosengarten, der ihrer Familienvilla einst den Namen gab, neu anlegt, stößt sie auf ein Tagebuch einer Frau, die vor hundert Jahren in der Villa gelebt hat. Anna begibt sich auf die Spurensuche und stößt auf ein tragisches Familiengeheimnis.

Und für jeden Monat hat Anna ein Pralinen-Rezept parat:

100 g weiße Kuvertüre mit 25g Butter schmelzen. 75 ml Eierlikör und 125g geröstete gemahlene Mandeln zugeben und vorsichtig zu einer homogenen Masse verrühren. Erkalten lassen. Mit zwei Teelöffeln „Eier“ formen und in Mandelzucker wälzen.

Mary Simses:  „Der Sommer der Blaubeeren“

Der Sommer der Blaubeeren von Mary SimsesKurz vor der Hochzeit fährt die New Yorker Anwältin Ellen Branford in den abgelegenen Küstenort Beacon, um den letzten Wunsch ihrer Großmutter zu erfüllen. Sie soll einen Brief überbringen und hofft, die Angelegenheit schnell erledigen zu können. Doch schon bald ahnt sie, dass sich hinter dem Auftrag viel mehr verbirgt, als ihre Großmutter preisgeben wollte. Denn inmitten von Blaubeerfeldern wartet eine alte Geschichte von Liebe und verlorenen Träumen auf Ellen…

Und hier ist Ellens Blaubeer-Muffin-Rezept:

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Ein Muffinblech mit zwölf Mulden mit Butter oder Margarine fetten oder doppelt mit Papierförmchen auslegen. Mehl, Zucker und Backpulver in einer großen Schüssel gut vermischen. Einen Esslöffel der Mischung über die Blaubeeren geben und vorsichtig vermengen.

Die Vanilleschote mit einem spitzen Messer längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Das Ei in einer zweiten Schüssel mit einem Schneebesen leicht schlagen und anschließend mit der Butter, der Milch und dem ausgekratzten Vanillemark gut verrühren. Die flüssigen Zutaten über die Mehl-Zucker-Mischung geben und alles (am besten mit einem Kochlöffel mit Loch) vermischen, bis der Teig gebunden ist. Den Teig dabei nicht zu stark rühren, da die Muffins sonst zu dicht werden. Kleine Mehlklümpchen dürfen sichtbar sein. Zuletzt die Blaubeeren behutsam unter den Teig heben.

Den Teig gleichmäßig auf die zwölf Muffin-Mulden verteilen und mit dem Zucker bestreuen. Im Ofen auf der mittleren Schiene 20 bis 25 Minuten backen. Die Muffins nach dem Backen 15 Minuten in der Form und danach auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

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