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Die Entdeckung des Glücks

Roman "Die Entdeckung des Glücks" von Valérie Gans

Aktuell läuft die Verfilmung des Weltbestsellers von François Lelord, »Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück« bei uns in den Kinos. Wer von Hectors Abenteuern noch nie gehört hat, sollte das dringend nachholen. Die Buchvorlage ist eine wunderschöne philosophische Reise durch die Herzen der Menschen und einmal um die ganze Welt – berührend, lustig und beglückend! Weniger philosophisch, aber nicht minder berührend erkundet unsere Herzensautorin Valérie Gans das Glück.

 

Ihre Protagonistin Lorraine weiß, dass die Liebe nicht immer gut endet. Mit Anfang vierzig ist sie geschieden und zieht ihre beiden Kinder allein groß. Doch eines Tages kommt endlich der Moment, an dem das große Glück zum Greifen nah ist. In dem kleinen Blumenladen in Paris, in dem Lorraine arbeitet, steht plötzlich ihre Jugendliebe Cyrille vor ihr. Doch die Liebe allein reicht nicht zum glücklich sein, und so macht Lorraine sich auf ihre ganz eigene Entdeckungsreise …

Valérie Gans hat uns von ihrem Roman »Lorraine und die Entdeckung des Glücks« erzählt:

In Ihrem Roman verändert eine unerwartete Begegnung Lorraines Leben – glauben Sie an die Magie des Moments?

Auf jeden Fall. Wir stellen uns oft viel zu viele Fragen, statt einfach im Jetzt zu leben. Das Leben besteht nur aus Momenten, die sich aneinanderreihen, wir sollten uns auf sie einlassen und sie so glücklich wie möglich verbringen.

Welche Eigenschaften schätzen Sie an Lorraine am meisten?

Ihre Integrität. Sie weiß, was sie will, sie nimmt ihr Leben in die Hand, sie kommt voran. Sie ist so wie viele Frauen heute: In ihrem Leben gibt es Liebe, Kinder, Job … und das alles bekommt sie mit einem Lächeln wunderbar hin. Ich mag Lorraine sehr.

Wir begegnen nicht nur Lorraine, sondern auch den Frauen ihrer Familie – können Sie uns mehr über sie erzählen?

All diese Frauen sind über die Generationen hinweg verbunden. Da ist Ama, die Urgroßmutter, die nicht mehr spricht, um ihr Geheimnis zu wahren. Christiane, die Großmutter, die alles hinunterschluckt, weil man das in ihrer Generation so macht. Julie, Lorraines Schwester, die in einer schwierigen Beziehung feststeckt. Und schließlich gibt es Louise, Lorraines Tochter, die wir beim Erwachsenwerden begleiten. Lorraine und die Entdeckung des Glücksist ein Roman über das Weitergeben – von Frau zu Frau, von Mutter zu Tochter. Diese Frauen geben ihre Liebe weiter, ihre Lebensweisheit … und ihre Geheimnisse.

Welche Rolle spielen Blumen in Ihrem Roman?

Sie bringen Poesie in den Roman, etwas Beruhigendes, aber auch etwas Spielerisches. Man sagt, dass die Blumen in einem Haus die Bewohner aufheitern. Mit einem Buch ist es genauso: Ist es nicht schön, zwischen den Zeilen immer wieder auf Blumen zu stoßen? Ich habe eine große Leidenschaft für Blumen, ich könnte nicht ohne sie leben und umgebe mich überall mit ihnen.

Welche ist Ihre Lieblingsblume?

Eine Rose, die Stanwell Perpetual. Sie ist perlmuttfarben mit bläulichen Blättern und hat einen sehr feinen Duft.

Was macht für Sie eine gute Liebesgeschichte aus?

Sie muss Lust darauf machen, sich zu verlieben, genau wie die Figuren. Man muss das Gefühl bekommen, dass diese Liebe nicht nur in dem Roman geschieht, sondern wirklich möglich ist.

Wo haben Sie Lorraine und die Entdeckung des Glücks geschrieben?

Überall! In der Schweiz, in Paris, in Amerika, in Österreich, auf dem Land, in den Bergen, im Zug, im Flugzeug … Ich habe meinen Laptop und die Geschichte, die ich gerade schreibe, immer dabei.

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