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Im Gespräch mit Dorothea Böhme

Dorothea Böhme

Anfang Mai habe ich Dorothea Böhme auf der LoveLetterConvention in Berlin getroffen und seitdem viele Wochen gewartet. Aber jetzt endlich ist ihr neuer Roman Auf dem falschen Dampfer kommt man auch ans Ziel erschienen! Worum es geht und noch viel mehr, das verrät Dorothea im Interview.

Würdest du uns deinen neuen Roman kurz vorstellen?

Die drei Schwestern Juliane, Ricarda und Trixie haben seit fünf Jahren keinen Kontakt mehr. Nun plant Juliane, die Älteste, den großen Familienfrieden und lockt Ricarda und Trixie für eine Donaukreuzfahrt auf die Santa Luisa. Doch die alte Weisheit »erstens kommt es anders …« stellt sich wieder einmal als zutreffend heraus: Trixie, die Jüngste, schleppt einen Rucksack voller teurer Geheimnisse an Bord und Juliane selbst hat ganz offensichtlich etwas zu verbergen. Die 35-jährige Ricarda, eigentlich gewohnt alles im Blick zu behalten und zwischen den Schwestern zu schlichten, verliert schließlich die Übersicht, als sie Patrick kennenlernt – den äußerst attraktiven Ersten Offizier.  Als auch noch der Kapitän die Gäste vor jedem Abendessen zu einer Sicherheitsübung drängt und geheime Telefongespräche führt, beginnt Ricarda auf ihre ganz spezielle Art Nachforschungen anzustellen, und dann geht das Durcheinander erst richtig los …

Weshalb ausgerechnet eine Kreuzfahrt?

Ein Urlaub auf einem Schiff fand ich deshalb so toll, weil man dort nicht einfach abreisen kann. Klar, wenn man will, geht alles. Aber irgendwie ist es doch ein »geschlossener Raum«, sodass sich Konflikte zuspitzen, Probleme häufen und niemand so einfach fliehen kann. Ich selbst habe schon öfter auf Schiffen übernachtet, aber noch keine Kreuzfahrt gemacht, obwohl ich so gern mal eine machen würde! Vielleicht klappt es ja im nächsten Sommerurlaub – drückt mir die Daumen! 🙂

Wie lange und wo hast du diesen Roman geschrieben?

Ein gutes halbes Jahr habe ich an dem Roman geschrieben, eher etwas länger. Der ganze Sommer war auch dabei, sodass ich auf meinem Balkon zu Hause in Stuttgart (und in Cafés!) viel Sonne und Urlaubsstimmung hatte. Da konnte ich mir die Kreuzfahrt gleich besser vorstellen.

Du bist gern auf Reisen und hast auch im Ausland gelebt. Beeinflusst das dein Schreiben?

Ja, sehr. Ohne meine verschiedenen Aufenthalte wäre ich vermutlich gar nicht auf die Idee gekommen, meine Bücher im Ausland spielen zu lassen. Außerdem trifft man auf Reisen die spannendsten Menschen, mit denen man im »normalen« Leben gar nicht in Kontakt gekommen wäre. Das ist toll und beflügelt meine Fantasie natürlich sofort!

Wie würdest du dich selbst in drei Worten beschreiben?

Ich nehm mal drei Substantive: Honigkuchenpferd, Naschkatze, Siebenschläfer 😉

Wie wichtig ist dir der Austausch mit deinen Leser(innen)?

Feedback zu bekommen, finde ich sehr schön. Außerdem liebe ich Lesungen oder Veranstaltungen wie die LoveletterConvention, wo man auch mal persönlich ins Gespräch kommt 🙂

Welche Autoren und Autorinnen liest du selbst am liebsten?

Oh, das ändert sich ständig. Gerade habe ich Daniel Glattauer entdeckt und Lois Greiman, die unglaublich lustig schreibt.

Auf dem falschen Dampfer kommt man auch ans Ziel

 

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