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Ein Jahr in Büchern – mit Marie Pellissier

Mit Riesenschritten geht das Jahr zu Ende, doch eine haben wir noch für euch! Auch die tolle Marie Pellissier hat uns exklusiv verraten, wie ihr Lesejahr 2015 verlief, welches ihr Lieblingsbuch war, was sie dieses Jahr unter den Weihnachtsbaum legt und worauf sie sich noch freut. 

Ein Jahr in Büchern mit Marie Pellissier Marie Pellissier

 

Lieblingsbuch des Jahres

Jonas Jonasson: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand.

Ich war erst skeptisch, weil es ein Bestseller war, dachte aber als Strandlektüre mache ich damit bestimmt nichts falsch. Zwischendurch hat mein Sohn mir das Buch aus der Hand genommen und an einem Rutsch durchgelesen. Als ich fertig war, habe ich es meinem Mann empfohlen. Erzählfreude pur. Ich konnte viel dabei lachen. Nach Dreiviertel der Geschichte wurde es mir zu viel und ich brauchte eine Woche Pause, aber dann machte es wieder Spaß.

Und:

Die Kuh, die weinte von Ajahn Brahm.

Das Buch liegt auf meinem Nachttisch und ich lese jeden Abend eine kleine Geschichte. Sehr schön zum Einschlafen.

Marie Pellissier Ein jahr in Büchern

Davon habe ich mir mehr erhofft

Letztes Jahr hatte ich Shades of Grey angefangen und nach vierzig Seiten abgebrochen. Zeitverschwendung …

 

Welches Buch verschenke ich

Zu Weihnachten verschenke ich mein neues Buch – ist ja auch erst gerade raus gekommen …

 

Welches Buch wünsche ich mir

In der Lovelybooks-Leserunde zu Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard schrieben einige Leserinnen, dass Gardienne Lucie an Dorle erinnern würde, die Protagonistin von Die erstaunliche Wirkung von Glück von Susanne Rehlein. Das habe ich inzwischen geschenkt bekommen und bin gespannt darauf!

 

Welches Buch habe ich nicht gelesen, hätte es aber gerne

Ein netter älterer Herr hat mir neulich nach einem interessanten Gespräch eine Liste von Krimis zusammen gestellt, die besondere Ermittler haben, an netten Orten mit viel Atmosphäre spielen und alle Sinne ansprechen. Sozusagen Pendants zu Lucie-Krimis. Diese Liste möchte ich mal anfangen. Am Liebsten mit etwas kulinarischem …

 

Ein Buch für die Weihnachtszeit

Ist für mich Anna Karenina von Lew Nikolajewitsch Tolstoi. (In diversen Ausgaben lieferbar. Die von DTV ist ganz schön).

Über das Jahr habe ich immer wieder darin gelesen. Man muss nicht dran bleiben, sondern kann auch nach einer längeren Pause einfach wieder schwelgen in den herrlichen Beschreibungen der Landschaft, des Lebens damals in Russland, Dialogen folgen und den Gedanken der Charaktere. Wie es ausgeht, weiss ich ja schon. Ich bin ungefähr bei der Hälfte und werde weiter lesen. Und da ich Mitte Januar hier im Kulturzentrum zu Agatha Christie lesen werde gemeinsam mit einer Wissenschaftlerin, die sich mit deren Bezug zum Orient auseinandersetzt, werde ich mal wieder zwei Christies schmökern und die schönste Stelle für die Lesung heraussuchen. Darauf freue ich mich ganz besonders, denn ich finde, dass ihre Bücher sehr schön die Stimmung und Lebensweise zu Beginn des letzten Jahrhunderts einfangen.

 

Ach, was sehne ich mich danach mal wieder ganz in ein Buch einzutauchen!

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