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Freitagskritik: S.C. Stephens‘ neue Serie

Stephens Effortless

S.C. Stephens ist seit ein paar Wochen auf der Paperback-Bestsellerliste mit den ersten zwei Teilen ihrer erotisch-romantischen Liebesgeschichte zwischen Kellan und Kiera. Nur ein neuer Abbi Glines, Anna Todd Nachmacher? Das seit einigen Jahren vor allem durch Selfpublisher populär gewordene Genre New Adult bleibt weiter im Höhenflug. Das Rezept ist immer das gleiche – junges, unschuldiges, attraktives Mädchen trifft sexy Badboy. Das Hin und Her zwischen Anziehung, Streit, Erotik, Betrug, Verrat und dunklen Vergangenheiten lässt die Spannung oft über mehrere Bücher bestehen und der Sex kommt auch nicht zu kurz. Ich liebe die Rosmary-Beach-Serie von Abbi Glines und natürlich Anna Todd, daher war ich gespannt, was S.C. Stephens zu bieten hat.

Leider muss ich sagen, dass ich den Enthusiasmus aus den USA nicht bedingungslos teile. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich eben schon einige dieser Geschichten gelesen habe …

Jedenfalls geht es um Kiera, die wir kennenlernen, als sie noch mit Denny in einer glücklichen Beziehung ist. Als Denny in Seattle ein Jobangebot bekommt, zieht Kiera spontan mit, um dort ihr Studium zu beenden. Die Wohnungssuche ist allerdings schwierig, und sie hat Glück, als sie bei einem Freund von Denny unterkommt. Dieser Freund ist Kellan, der lokale Rockstar und Badboy. Natürlich ist Kellan gar nicht ihr Typ und daher droht scheinbar auch keine Gefahr, doch wie man sich denken kann, entspinnt sich ein hitziges Liebesdreieck, dessen Sieger von Anfang an feststeht.

Am Anfang liest man die Geschichte gut weg, man bekommt genau, was man erwartet. Doch irgendwann konnte ich mich mit Kiera so gar nicht mehr identifizieren und das bekannte Schema hat mich gelangweilt. Ich glaube, wenn man diese Art von Liebesgeschichten noch nicht so häufig gelesen hat, ist Thoughtless nicht schlecht. Locker, mitreißend, sexy und mit schlagfertigen Dialogen. Doch viel Neues gibt es nicht, und drei Bücher möchte ich über die Beziehung der beiden nicht lesen. Ein Na ja, von mir.

 

 

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