Allgemein, Rezensionen
Schreibe einen Kommentar

Freitagstipp – Colleen Hoover „Love and Confess”

Nachdem mir vor einiger Zeit eine Leseprobe von Love and Confess in die Hände fiel und ich diese ziemlich spannend fand, musste ich natürlich Colleen Hoovers neuen Roman lesen. Vor allem da der „Layken-Hype“ völlig an mir vorbeigegangen ist. Manchmal ist das bei mir so mit Trends. Da frage ich mich immer, ob ich zu der Zeit Winterschlaf gehalten habe?! Nun denn, zurück zur Sache, so haben Colleen Hoover und ich uns nun doch noch „getroffen“.

Don´t judge a book by it´s cover… Sorry, aber diesem Spruch kann ich nicht gerecht werden. Ich finde zwar nicht, dass der Einband alles ist, aber irgendwie erhöht es die Freude an der Lektüre, sieht im Bücherregal schön aus und überhaupt greift man beim Kauf (von egal was) doch immer zu Dingen, die ästhetisch ansprechend sind. Was ich damit sagen möchte: Dieses Cover gefällt mir gut. Vor allem die Innengestaltung der Klappen fand ich spannend. Hier sind nämlich die Gemälde abgebildet, die im Roman noch eine Rolle spielen. Dazu später mehr.

Wie immer möchte ich euch kurz erzählen, worum es bei diesem Roman inhaltlich geht. Ich hoffe, ich kann mich kurz fassen. Auburn und Owen, das Liebespaar dieses Romans, lernen sich zufällig kennen. Sie spaziert gerade an seiner Galerie vorbei und entdeckt die Geständnisse, die dort am Fenster angebracht wurden. Als sie dabei ist die Confessions zu lesen, tritt Owen aus der Galerie und bietet ihr einen Job an. Sie soll ihm beim Verkauf seiner Bilder helfen. Die Geständnisse, die Auburns Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben, dienen dem Künstler als Inspiration und Grundlage.

Auburn nimmt das Jobangebot an. Von diesem Zeitpunkt an ist klar, dass die beiden ein besonderes Band verbindet. Wir erfahren aber nicht genau welches. Ein Geheimnis, das sich wie ein roter Faden durch den Roman zieht.

Mir hat die Geschichte von Auburn und Owen gut gefallen. Vor allem die Tatsache, dass nach und nach immer mehr Geheimnisse verraten und vergangene Ereignisse aufgearbeitet werden fand ich sehr positiv. Auch die Einbindung der Bilder in den Fließtext fand ich schön.

Kritikpunkt wäre für mich, dass sich die Liebe zwischen den beiden zu schnell entwickelt. Da hätte ich mir mehr Dialoge gewünscht, um zu sehen wie sich die beiden nach und nach einander annähern. Insgesamt kann ich jedoch sagen, dass Colleen Hoovers Roman ein Pageturner ist, und ich ihn wirklich unterhaltsam fand. Deswegen werde ich auch ihren neuen Roman Maybe Someday demnächst lesen und euch dann im Freitagstipp vorstellen.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.