Bücher, Rezensionen
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Freitagstipp: Jennifer L. Armentrout – Onyx

Nachdem Julia (Lektorin bei Carlsen) uns schon vor einiger Zeit etwas über die Reihe von Jennifer L. Armentrout erzählt hat, habe ich es mir nicht nehmen lassen, in die Bücher reinzuschauen. Sie hat nicht übertrieben, denn die Geschichte von Katy und Daemon macht wirklich süchtig. Nachdem ich mit dem ersten Band ziemlich schnell fertig war, musste der zweite Teil her.

Im zweiten Teil der Reihe geht es darum, dass Katy und Daemon zueinander finden müssen, nachdem Daemon sie in einen Hybriden verwandelt hat. Ein Nebenbuhler namens Blake taucht auf und scheint zunächst Gefühle für Katy zu haben. Sein eigentliches Ziel und seine Verbindung zum Verteidigungsministerium verheimlicht er natürlich. Ich möchte aber nicht zu viel verraten. Auch Katys Zukunftspläne werden thematisiert. Die Möglichkeit West Virginia zu verlassen ist für sie in unerreichbare Ferne gerückt, nachdem Daemon sie verwandelt hat und sie nun um ihr Leben fürchten muss.

Wie wahrscheinlich alle Leser und Leserinnen von Liebesromanen, bin ich ein Fan des anfängliche Hin und Her zwischen den Protagonisten. Man weiß natürlich, dass sie zueinander finden werden, doch der Weg ist ja bekanntlich das Ziel. Das Knistern, die Unsicherheit und die kleinen Signale, die die Charaktere aber meistens falsch interpretieren, machen so eine Story ja erst wirklich spannend. Hin und Her gibt es im zweiten Teil wirklich zur Genüge. Vor allem Katy ist sehr unsicher. Sind Daemons Gefühle für sie echt, oder doch eher eine Nachwirkung ihrer Verwandlung? Vielleicht etwas langatmig an einigen Passagen.

Richtig spannend wurde es dann, als ein neuer männlicher Charakter namens Blake eingeführt wurde. Denn der wird zur Konkurrenz für Daemon. Und was wäre so eine Geschichte ohne eine ordentliche Portion Eifersucht.

Nachdem klar ist, dass Blake ebenfalls ein Hybrid ist, nimmt die Handlung an Fahrt auf. Katy fängt an zu trainieren und ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Das sind wirklich spannende Passagen, denn wer träumt nicht davon Superkräfte zu entwickeln. Die wären wirklich hilfreich im Alltag. Dass sie jedoch alles, was Blake betrifft, vor Daemon und Dee geheim hält, wirkt leider ein wenig unrealistisch. Ich konnte Katys Motivation bisweilen nicht nachvollziehen. Spätestens als sie den Verdacht hat, Blake könnte gefährlich sein, wäre es ratsam, ihre Freunde zu warnen. Ihre Absichten sind sehr lobenswert, ihre Handlungen wirken dagegen etwas unbedacht…Dieses unbedachte Verhalten wird dann auch schnell bestraft. Ich prophezeie ein trauriges Ende mit einem überraschenden Twist.

Insgesamt hat mir das Buch trotz einiger Kritikpunkte wirklich gut gefallen. Es ist geeignet für Fans von Jugendliteratur, die beispielsweise Eva Völler, Veronica Roth oder auch Suzanne Collins mögen. Wobei ich wirklich sagen muss, dass Suzanne Collins mit weitem Abstand unangefochtene Nummer eins für mich ist.

 

2 Kommentare

  1. Marie sagt

    Mich juckt es auch schon mächtig in den Fingern die Reihe zu lesen, aber ich möchte damit warten, bis sie komplett erhältlich ist. Dann kann ich alle Bände in einem Rutsch hintereinander durchlesen und habe nicht das Problem, in der Wartezeit auf den nächsten Teil, so viel vom Inhalt zu vergessen…

  2. Birgit sagt

    Danke für die Rezension. Ich war mir nach dem ersten Band nicht ganz sicher, ob ich den zweiten lesen soll, aber jetzt habe ich richtig Lust darauf bekommen! 🙂

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