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Freitagstipp: Katherine Heiny, Glücklich, vielleicht

Glücklich, vielleicht

„Never judge a book by its cover.“ Im Falle von Katherine Heinys Debüt Glücklich, vielleicht trifft dieser Satz mehr als zu, kommt der Roman optisch doch recht unscheinbar daher. Doch sobald man zu lesen beginnt, springt einem die geballte Wucht von Heinys schriftstellerischen Können entgegen. In den einzelnen Geschichten wimmelt es nur so von merkwürdigen Liebschaften, Affären, Geheimnissen, von zahlreichen „Ich-bin-auf-die-Schnauze-gefallen-und-ich-steh‘-wieder-auf-Momenten“ und das auf lebenskluge, ironische, höchst unterhaltsame Weise.

Bester Satz des Buches: „Warum muss man im Leben eigentlich ständig irgendwelche Entscheidungen treffen? Was doch bloß dazu führt, dass man unglücklich ist, weil man nie zwei Dinge auf einmal haben kann.“ Hach ja.

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