Bücher, Rezensionen
Schreibe einen Kommentar

Freitagstipp: Patry Francis, Die Schatten von Race Point

Buchtipp

Als erstes das Cover. Mich hat es sofort angesprochen, weil es mal ganz anders ist als das, was man sonst so zu sehen bekommt. Es sieht aus wie ein Urlaubsfoto. Ein junges Paar steht im Sonnenuntergang am Meer und blickt in die Ferne – romantischer geht es gar nicht.

Eine kurze Umfrage unter Kollegen ergab allerdings, dass ich damit ziemlich alleine bin. Viele finden es langweilig und nichtssagend. Tja. Und was ist mit dem Inhalt? Patry Francis erzählt die Geschichte von Hallie, Gus und Neil. Sie wachsen in Cape Cod auf. Hallie wird von ihrem verwitweten Vater liebevoll erzogen, Gus ist der Sohn eines cholerischen Fischers und muss eines Tages mit ansehen, wie sein Vater seine Mutter ermordet. Als Teenager werden die beiden ein Liebespaar. Dritter im Bunde ist Neil, der heimlich ebenfalls in Hallie verliebt ist. Bei der Schulabschlussfeier der drei kommt es zu einer Katastrophe, die ihr Leben für immer verändert und sie voneinander entfernt. Erst viele Jahre später sehen sie sich wieder.

Ich habe über Patry Francis‘ Jahrzehnte umspannendem Roman Raum und Zeit vergessen, und die unerschütterliche Liebe zwischen Gus und Hallie hat mich zu Tränen gerührt. Man taucht tief ein in die Welt von Cape Cod und die fesselnde Geschichte dieser Dreiecksbeziehung. Die Schatten von Race Point berührt und unterhält, ohne ins Kitschige abzudriften oder seicht zu werden. Eine klare Empfehlung!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.