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Freitagstipp: Rafael Yglesias, Glückliche Ehe

glückliche Ehe Rafael Yglesias

Es ist schon ein paar Jahre her, dass ich den Roman Glückliche Ehe von Rafael Yglesias gelesen habe, aber seitdem muss ich immer wieder an diese kluge und zugleich gefühlvolle Geschichte einer Ehe in New York denken. Warum? Weil hier eine Liebe in all ihren Facetten begleitet wird, vom wildromantischen Manhattan der Siebzigerjahre, wo der unsichere Enrique die sprühende Margaret trifft und sich unsterblich verliebt, bis in ein Krankenhaus im neuen Jahrtausend, wo Margaret dem Krebs erliegt. Dazwischen liegen Abenteuer und Missgeschicke, die Geburt der Kinder, der Verlust der Eltern, die Wandlung von der Verliebtheit über freundliches Vertrauen bis hin zur lähmenden Nähe und der Versuchung des Seitensprungs. In Zeitsprüngen umkreist Rafael Yglesias die Liebe und die Ehe, lässt uns teilhaben an den Gefühlen zweier Menschen füreinander und wie sie sich wandeln. Ich habe das Buch damals verschlungen, und seitdem ist es einer meiner persönlichen Lieblingsklassiker. Nach Glückliche Ehe war eines für mich klar: Können Männer über Gefühle schreiben – sie können!

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