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Freitagstipp: Valentina Cebeni, »Die Zitronenschwestern«

Zitronenschwestern

Dieses Wochenende soll ja endlich der Frühling nach Deutschland kommen, das heißt raus in die Sonne und Glückshormone tanken! Und wenn ihr noch auf der Suche nach einem schönen Buch für sonnige Stunden auf dem Balkon, im Park oder Garten seid, dann würde ich euch gerne Die Zitronenschwestern der italienischen Autorin Valentina Cebeni ans Herz legen.

Es ist die perfekte Lektüre, um sich ins wunderbare warme Zitronenland Italien zu träumen, den Duft von – passenderweise – Zitronen und Anisbrötchen einzusaugen und die Realität für ein paar Lesestunden zu vergessen (und gleichzeitig ein bisschen braun zu werden :)). Zumindest ging es mir letztes Wochenende mit dem Davonträumen so, als ich im Zug auf dem Weg nach Hamburg in die Welt der Protagonistin Elettra eingetaucht bin und dabei fast vergessen hätte, nach 6 Stunden Fahrt auszusteigen:

Elettras früheste Kindheitserinnerung ist der Duft von Anisbrötchen. Ihre Mutter, mit der sie leider immer ein sehr schwieriges Verhältnis hatte, war eine begnadete Bäckerin, deren Köstlichkeiten direkt den Weg zum Herzen der Menschen fanden. Doch seit sie schwer erkrankt ist, steuert Elettra, die die Bäckerei von ihrer Mutter übernommen hat, auf den Bankrott zu. Elettra ist dabei ganz auf sich allein gestellt, denn ihre Mutter hat ihr Zeit ihres Lebens nicht verraten, wer ihr Vater ist. Als sie von einer Freundin ihrer Mutter von einer kleinen italienischen Insel im Mittelmeer hört, auf der ihre Mutter angeblich die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht haben soll, reist sie kurz entschlossen dorthin. Inmitten von Zitronenhainen stößt sie auf ein verlassenes Kloster, das eine alte Liebe verbirgt – und vielleicht das große Glück.

Es blühen die Zitronen, man kann den Duft von Anis, den Valentina Cebeni so lebendig beschreibt, förmlich beim Umblättern der Seiten riechen, und der heiße Sommer hat die Insel Île de Titan fest im Griff. Gespannt bin ich Elettra auf die Insel gefolgt, habe mich durch das (zugeben manchmal etwas unheimliche) Kloster führen lassen und mit ihr lang verborgene Familiengeheimnisse enthüllt.

Daher hoffe ich, ihr habt beim Lesen genauso viel Spaß wie ich, und ein wunderbar sonniges Wochenende mit Valentina Cebeni!

2 Kommentare

  1. Svenja sagt

    Hey! Das Buch hört sich super an, ich habe mir auch schon einige Rezensionen auf lovelybooks durchgelesen und viele waren deiner Meinung! Ich habe es jetzt auf meine WuLi geschrieben und halte demnächst in der Buchhandlung danach Ausschau! Eine tolle Rezension!
    Liebe Grüße
    Svenja (www.pantaubooks.wordpress.com)

  2. Bücher in meiner Hand sagt

    Hallo Julia
    mir gefiel „Die Zitronenschwestern“ nicht so gut wie dir – mir war es zu schwermütig, deine Beschreibungen passen mMn eher zu „Die Honigtöchter“ von Cristina Caboni, die wohl die Mentorin von V. Cebeni ist 🙂
    Deine Rezi hab ich bei mir verlinkt, so bekommen die Leser noch eine positive Meinung zum Buch!
    Liebe Grüsse, Anya

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