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Freitagstipp: Den Mund voll ungesagter Dinge

Buchcover Anne Freytag, »Den Mund voll ungesagter Dinge«

Wer Anne Freytags All Age Roman „Den Mund voll ungesagter Dinge“ einmal in die Hand genommen hat, wird ihn so schnell nicht mehr weglegen. Woran das liegt? Ich weiß es nicht genau. Sind es die besonderen Charaktere? Ist es die die einfühlsame Liebesgeschichte? Vielleicht ja ein bisschen von allem … Aber von vorn.

Wer bin ich? Das ist die Frage, auf die Sophie einfach keine Antwort findet. Sie ist 17. Sie ist einsam. Und sie sucht nach einer Schublade, in die sie passt. nach ihrem Platz im Schutz der Menge, aus der sie aber gnadenlos heraussticht. Denn sie ist alles andere als normal. Schön wie eine Märchenprinzessin, neu in der Stadt und ohne Mutter aufgewachsen.

Liebe. Davon versteht Sophie sowieso nicht viel. Wie auch, wenn der eine Mensch, der sie bedingungslos hätte lieben müssen, unmittelbar nach der Geburt abgehauen ist. Und als wäre das noch nicht genug, lässt sie nun auch noch ihr Vater im Stich. Er entscheidet, dass sie kurz vor Sophies Abitur von Hamburg zu seiner Freundin nach München ziehen. Und so findet sich Sophie plötzlich in einem fremden Haus, mit einer „Stiefmutter“, kleinen Brüdern und einem struppigen Hund wieder.

Doch dann taucht Alex auf: das Nachbarsmädchen mit der kleinen Lücke zwischen den Zähnen, den grünen Augen, und dem ansteckenden Lächeln. Zum ersten Mal hat Sophie das Gefühl, dass auch ihr Leben voller Leichtigkeit sein könnte – wenn sie sich nur traut …

Und das sagt die Autorin:

Eigentlich sollte es egal sein, in wen man sich verliebt. Mit wem man schläft. Für wen sich das Herz entscheidet, für wen es schneller schlägt. Es sollte keine Rolle spielen, wer dieser andere Mensch ist. Es sollte nur darum gehen, wie man sich mit ihm fühlt, und was dieses Gefühl mit einem macht. In einer perfekten Welt würde sich niemand einmischen. In unserer hat jeder eine Meinung. Auch, wenn er gar nicht danach gefragt wird. Menschen mischen sich ein und manchmal trennen sie, was zusammen gehört. Es ist schwer anders zu sein, obwohl wir doch eigentlich alle anders sind – und alle gleich.

Von Anne

Hier reinlesen: http://read-n-go.de/den-mund-voll-ungesagter-dinge/

 

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