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Geflohen, gekämpft, geadelt – Der spektakuläre Aufstieg der Grimaldi von Monaco

Fürst Albert von Monaco, die Prinzessinnen Stéphanie und Caroline und Fürstin Gracia Patricia von Monaco – diese Namen verkörpern heute den Glanz und Glamour der Grimaldi-Dynastie. Doch die Geschichte der monegassischen Fürstenfamilie reicht Jahrhunderte zurück. Die ersten Generationen prägen das Schicksal der Grimaldi von Monaco bis heute!

Es ist fast, als hätten die Monegassen eine Sonderstellung innerhalb der Royals. Die Briten, die Dänen, die Schweden: Sie alle liefern mit jedem offiziellen Auftritt solide ab. Souveränes Lächeln, heile Welt – bis auf ein paar unzulässige Oben-ohne-Paparazzi-Fotos wecken sie wenig Aufmerksamkeit in den Schlagzeilen.

Bei den Monegassen ist das anders: Wir sehen Prinzessin Stéphanie von Monaco, die schon früh die Rebellin innerhalb der Fürstenfamilie mimt. Die mit 17 Jahren ihre berühmte Mutter, Hollywoodstar Grace Kelly, bei einem tragischen wie mysteriösen Autounfall verliert, und hautnah bei dem Unglück dabei ist. Die ihr Studium abbricht und sich als Popsängerin versucht. Die sich verliebt, verlobt und heiratet: erst ihren Bodyguard, dann einen Zirkusdirektor, doch beide Ehen scheitern.

Wir sehen Prinzessin Caroline von Hannover, die ebenso wenig Glück in der Liebe hat: Ihre erste Ehe scheitert nach zwei Jahren, und ihr zweiter Ehemann, Vater ihrer beiden Kinder Pierre und Charlotte Casiraghi, stirbt bei einem tragischen Bootsunfall. Seit 1999 ist sie mit Prinz Ernst August von Hannover verheiratet, doch die beiden leben getrennt. Carolines Tochter Charlotte wird bei ihrer Männerwahl aufs Peinlichste von der Welt beobachtet. Ihre langjährige Beziehung zu dem französischen Komiker Gad Elmaleh, mit dem sie einen Sohn hat, scheitert.

Das Glück scheint sich erst über dem Mini-Fürstentum einzustellen, als Fürst Albert, der ewige Junggeselle, mit der Südafrikanerin Charlène vor den Altar tritt. Doch schon während der Übertragung der Hochzeit sieht man bei der schönen Braut kein Lächeln, sondern Tränen.

Grazia Patricia, der schönen Frau von Fürst Rainier I., sagte man zeitlebens nach, sie hätte ihr Hollywood-Leben als Schauspielerin Grace Kelly immer vermisst – sie sei im goldenen Käfig unglücklich gewesen. Grimaldi- und Geschichtsfans sahen Charlène, die lange nur beim Schwimmen richtig aufzublühen schien, schon das gleiche Schicksal ereilen. Haben die Grimaldis denn gar kein Glück?

Tatsächlich geht die Geschichte der Grimaldis deren Namen Albert, Stéphanie und Caroline noch immer tragen, weit zurück.

Im Jahre 1295 wird die einflussreiche Familie aus Genua ins Exil verstoßen. Zwischen Bürgerkrieg und List erobern sie den heute berühmten Felsen im Mittelmeer: Monaco. Doch bis aus der eingenommenen Festung das heutige Fürstentum wird, soll noch einiges passieren.

Catherine Aurels historischer Roman »Grimaldi – Der Fluch des Felsens« erzählt in einer Familiensaga zwischen Fakt und Fiktion, wie aus der Grimaldi-Familie eine Fürstenfamilie wurde. Krieg und Intrigen, Affären und Leidenschaft bestimmen das Leben der Familie. Im Zentrum stehen dabei heute wie damals die Frauen der Grimaldis – und ein dunkler Fluch, der so vieles von dem, was die Schlagzeilen seit der Traumhochzeit und dem tragischen Tod Grace Kellys im monegassischen Fürstentum bestimmt, zu erklären scheint.

»Grimaldi« von Catherine Aurel.

»Grimaldi« von Catherine Aurel.

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