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Johannisbeersommer

Johannisbeeren

Sommer – für mich heißt das barfuß durch den Garten laufen, Beeren sammeln, Bauch vollschlagen, aus dem Rest Marmelade kochen. Dieses Wochenende waren Johannisbeeren dran.

Für zirka zehn Gläser Marmelade habe ich eine große Schüssel Johannisbeeren gepflückt. Dann die Beeren gewaschen, von Stielen und Blättern befreit, abtropfen lassen und gewogen. Ich mag es, wenn die Beeren im Ganzen in der Marmelade sind – wer lieber Gelee möchte, müsste die Johannisbeeren auch noch durch ein Sieb drücken.

Johannisbeeren

Ich verwende meist Gelierzucker im Verhältnis 2:1, für ungefähr zehn Gläser waren das also 2kg Johannisbeeren und 1kg Gelierzucker. Das Kochen der Marmelade ist dann ganz einfach: Beeren und Zucker in einem großen Topf gut vermischen, dann zum Kochen bringen. Währenddessen Gläser bereitstellen. Vorher am besten mit heißem Wasser auswaschen oder in die Nähe des Herds stellen, damit sie sich schon einmal an die Temperatur gewöhnen. Das zumindest rät meine Oma, die Marmeladen-Expertin in unserer Familie.

Johannisbeermarmelade

Wer möchte, kann noch Aromen hinzufügen. Ich habe Vanille genommen und kann die Kombination mit Johannisbeeren sehr empfehlen. Die Beeren-Zucker-Mischung soll vier Minuten lang köcheln, dann mit einem großen Schopflöffel und am besten einem Trichter mit einer weiten Öffnung die Gläser bis zum Rand füllen, fest verschließen, umdrehen und auf ein nasses Küchentuch stellen. Das war’s schon! Wenn die Gläser abgekühlt sind, kann man sie mit einer Schleife und Aufklebern verzieren.

Jetzt warte ich auf die Brombeeren : )

 

 

 

 

 

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