Kino, Living
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Kinotipp: How to be Single

Filmplakat

Diese Romantikkomödie liefert zwar nicht gerade eine Anleitung zum glücklichen Single-Dasein, zeigt aber anhand von vier jungen Frauen, die verschiedene Strategien und Lebensstile verfolgen, was man daraus machen kann.

Die vier sind auf der Suche nach unterschiedlichen Dingen: Mr. Right, einem One-Night-Stand oder sich selbst. Sie sehen das Alleinsein als vorübergehenden oder idealen Zustand.

Protagonistin Alice hat ihren langjährigen Freund auf dem College kennengelernt und sehnt sich nach einer Beziehungspause, um sich selbst wiederzufinden. Dafür geht sie nach NYC, wo sie sich mit Partyluder Robin ins Nachtleben und die Mänenrwelt stürzt. Alice‘ Schwester ist überzeugter Single und will sich künstlich befruchten lassen. Sie ist nicht auf der Suche nach einem Mann, trifft aber ganz unerwartet auf ihren Traummann. Und schließlich ist da noch die romantische Lucy, die schon lange und verzweifelt auf der Suche nach einer Beziehung ist.

 

Download (1)Unentschlossener Single auf Identitätssuche: Alice

Genauso unentschlossen wie die Singledame im Film bin auch ich, wenn es um Dakota Johnson geht. In manchem Streifen konnte man ihre schauspielerische Leistung bzw. Begabung bereits bewundern. (So etwa aktuell in The Bigger Splash) Dieser Blockbuster gehört leider nicht dazu.  Auch wenn sie zu Beginn des Films absichtlich als indifferente Persönlichkeit dargestellt werden soll, wirkt sie bisweilen sehr grau. Was dazu führt, dass sie neben Rebel Johnson untergeht. Sehr schade. Da helfen wirklich nur noch die hippen Klamotten, die sie trägt.

 

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Emanzipiertes Partyluder: Robin

Mit der Schauspielerin Rebel Wilson ist ein neuer Frauentyp in Hollywood geboren. Selbstbewusst, kurvig, rotzfrech und unverschämt: eine über die und mit der man lachen kann. In How to be Single verkörpert sie die beste Freundin, die das Single-Dasein in New York in vollen Zügen und mit einer großen Portion Dreistigkeit genießt. Eine echte Draufgängerin, mit Attributen, die einem immer noch primär männlich vorkommen. Zeit umzudenken, Ladies!

Unser Fazit

„What you see is what you get“. Der Trailer und die Filmplakate versprechen gute Unterhaltung. Das ist auch das, was man bekommt. Witzige Szenen, ein New York, wie wir es uns vorstellen (mit Rooftop-Parties und Wohnungen die über Feuerleitern verbunden sind) und zwei Freundinnen, die sich mal so richtig die Meinung sagen. Eines sollten die auf der Leinwand und wir im Kinosessel doch langsam verstanden haben: Partnerlos und glücklich ist nicht zwingend ein Widerspruch. Das zeigt uns How to be Single zwar nicht konsequent, aber unterhaltsam und ist dabei so ansteckend, dass man danach am liebsten mit der besten Freundin die Tanzfläche stürmen möchte!

 

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