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Männer sprechen über Liebesromane

Nick Fewings_Unsplash

Nachdem wir doch so oft aus der weiblichen Perspektive über Liebesromane sprechen, haben wir beschlossen, unsere männlichen Kollegen zu diesem Thema zu befragen. Und so ist eine neue Kategorie auf unserem Blog entstanden.Denn auch die Kollegen aus Presse, Lektorat und Werbung beschäftigen sich mehr oder weniger tagtäglich mit Romanen, die sich auf die eine oder andere Weise um die Liebe drehen. Nachdem Oskar und Tim schon zu Wort kamen, befragen wir heute Sebastian, Science Fiction Lektor, ein bisschen zu unserem Lieblingsthema.

Welchen Liebesroman oder Liebesfilm hast du als letztes gelesen/gesehen?

Mein letzter Liebesfilm war „Nach dem Regen“, ein Drehbuch von Akira Kurosawa, das seinem Tod verfilmt wurde. Okay, es ist ein Samuraifilm – aber die Liebe und der Konflikt zwischen dem herrenlosen Samurai und seiner Ehefrau ist bezaubernd und still und groß.

Welche Liebesgeschichte ist für dich die schönste/tragischste/größte?

Für mich eigentlich alle, wenn es „erwachsene“ Liebesgeschichten sind. Also beispielsweise Kazuo Ishiguros „Was vom Tage übrig blieb“. Oder der Song „The Woman Downstairs“ von Tina Dickow. Oder Michael Gondrys „Eternal Sunshine of the Spotless Mind“. Oder Adolf Muschgs „Der Rote Ritter“. Oder …

Gibt es Liebesromane oder Liebesfilme für Männer? Wenn ja, welche?

Hm. Gibt es Mohnbrötchen für Frauen? Möglicherweise. Sind sie notwendig? Nein.

Haben Männer und Frauen eine unterschiedliche Auffassung davon, was romantisch ist?

Ich glaube nicht. Es ist eher eine Frage der Dosierung – und da gehen die Geschmäcker wohl auseinander.

Danke, lieber Sebastian

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