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Samoa-Bilder von Beatrix Mannel

Blume Samoa

Wir freuen uns SEHR, dass wir bei der Blogtour dabei sind! Heute entführt uns Beatrix Mannel nach Samoa, an den Schauplatz ihres Liebesromans, den sie selbst bereist hat.

Strand Samoa

”Wie immer hat es sich als sehr sinnvoll erwiesen, zur Recherche vor Ort zu reisen, denn so vieles war anders, als ich es mir ausgemalt hatte. Auch wenn es damals wie heute 25 000 Kilometer waren, die es zu überwinden galt. Um 1900 hat man dazu allerdings etwa 50 Tage gebraucht, ich habe es in vier Tagen geschafft.

Die samoanischen Strände hatte ich mir so Südseeklischeemäßig vorgestellt: rein, weiß und puderweich. Von wegen! Samoa ist vulkanischen Ursprungs und deshalb dominieren überall schwarze Lavasteine das Bild. Und natürlich hatte ich während der Reise unablässig davon geträumt den Sand entlang ins Meer zu rennen – barfuß! Tja keine gute Idee- aber genau diese Fehler sind es, die man vor Ort erleben muss, um sie dann geläutert an seine Romanfiguren weiterzugeben. 😉 Allerdings hatte das für Henriette deutlich spannendere Konsequenzen als für mich…”Blume Samoa

„Frangipaniblüten sind nicht nur wunderschön – sogar im tropischen Regensturm – sondern sie duften auch betörend. Aber ich habe sie nicht nur wegen ihrer Schönheit fotografiert, sondern auch deshalb, weil die samoanischen Frauen ihre Haare immer mit diesen Blüten schmücken. Sie werden in dem äußerst sorgfältig gekämmten und zusammengesteckten Haar über dem Ohr getragen. Keine Frau, die auf sich hält, würde auf Samoa mit offenem Haar herumlaufen, denn sie alle fürchten sogar heute noch den Zorn der Telesa. Die Telesa ist ein mächtiges Geistwesen, dass früher auch einmal schönes Haar besessen hat, und das man besser nicht herausfordern sollte. Denn was dann passieren kann, erfährt Henriette, die Heldin in „Der Klang der blauen Muschel“ in einer denkwürdigen Nacht auf Samoa…“

„Dieses alte Foto haben wir zusammen mit einigen anderen in einer Art Rumpelkammer des Museums in Samoa gefunden. Es stammt etwas aus der Zeit von 1900 und zeigt drei Taupous, Samoa Einheimischedas sind die Ehrenjungfrauen des Dorfes, meist die schönsten Töchter des Matai, des Dorf- oder Clanchefs, die wichtige zeremonielle Aufgaben zu erfüllen haben. Dieses Bild hat mich zu einem dramatischen Handlungsstrang in „Der Klang der blauen Muschel“ inspiriert. Ich habe ihr den auf Samoa sehr verehrten Namen Sina gegeben. Und wenn ihr den Roman lest könnt ihr sicher leicht herausfinden, welche der drei Sina am meisten ähnelt, und wie ihr unfassbares Schicksal mit dem von Henriette verwoben ist.”

Ihr wollt noch mehr über Samoa wissen? Hier geht es weiter: http://sherrysbuecherkiste.blogspot.de/

copyright der Samoa-Fotos: Erol Gurian.

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