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SERIENTIPP: THE MARVELOUS MRS. MAISEL

Prime Marvelous Mrs Maisel

Als heutigen Freitagstipp möchten wir euch die neue Serie der Gilmore Girls-Macherin Amy Sherman-Palladino ans Herz legen. Miriam Maisel, die Protagonistin der Serie, ist tatsächlich so marvelous, wie es der Titel verspricht. Nicht nur ihre unglaublich farbenfrohe, toll geschnittene 50er-Jahre Garderobe hat es uns angetan (wo bekommen wir den altrosa Mantel der ersten Folge her?), auch in Miriam selbst haben wir uns sofort verliebt. Ihre Schlagfertigkeit und ihre Art, auch den schwierigen Situationen im Leben mit Humor zu begegnen und sie dadurch erträglich zu machen, erinnert uns an die gute alte Lorelai Gilmore (Gilmore Girls: Ein neues Jahr haben wir aus unserem kollektiven Gedächtnis gestrichen). Gleich in der ersten Folge konfrontiert Miriams Mann sie mit der Tatsache, dass er sie für seine Sekretärin verlässt. Anders als ihre erzkonservativen jüdischen Eltern ihr raten, versucht sie nicht, ihn zurückzugewinnen und lässt sich schon gar nicht einreden, dass die Schuld für das Scheitern der Beziehung an ihr liegt. Sie macht, was jede moderne Frau tun würde: Sie betrinkt sich. Nachdem sie im Nachthemd (aber noch immer den tollen altrosa Mantel tragend!) nachts durch New York irrt, endet sie im Gaslight-Café, in dem ihr Mann seit Jahren recht erfolglos als Stand-up Comedian auftritt. Ihr Mann ist nicht da, dafür stürmt Miriam auf die Bühne und zieht in einer herrlich komischen und bitterbösen Litanei über ihn her. Was eigentlich nur ein betrunkener, spontaner Ausbruch war, wird zum Grundstein ihrer neuen Karriere. Denn an diesem Abend wird sie von Susie entdeckt, die in ihr den nächsten großen Comedystar wittert …

Eine tolle Ausstattung, die das Eintauchen in das New York der 50er-Jahre erlaubt, eine zauberhafte Darstellerin und die augenzwinkernde Darstellung typischer jüdischer Eltern – all das macht The Marvelous Mrs. Maisel zu unserem neuen Serienhighlight.

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