Kolumne
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So long, dear January

Wir haben es geschafft. Der längste, tristeste und eintönigste Monat des Jahres ist fast vorbei. Ein Monat, in dem keiner auf die Idee kommt, eine Party zu schmeißen oder zu einem schönen üppigen Essen einzuladen, weil wir ja alle schon viel zu viel an Weihnachten geschlemmt und getrunken haben. Der Himmel ist grau, das Fahrrad bleibt im Schnee stecken, der Wind pfeift eisig und gemein. Zudem ist das Geld knapp, denn auf magische Art und Weise ist der Januar auch in dieser Hinsicht viel zu lang. Und was soll man auch kaufen? Mützen im Schlussverkauf? Die können wir doch schon lange nicht mehr sehen. Wer hat eigentlich diesen störrischen Januar erfunden? Er stellt sich vor all die schönen Aussichten, die wir auf das Jahr haben könnten. Aber nicht mehr lange.

Jetzt kommt der Februar. Endlich leuchten die Augen meiner besten Freundin wieder auf, wenn ich sie auf ein paar Drinks ausführen will. Oder zum Shopping verführen. Endlich wird der grüne Tee weggeräumt, und bei jeder Besprechung kann man sich an Faschingskrapfen bedienen. Das Leben wird wieder bunt, eine Ahnung vom Frühling liegt in der Luft. Und vielleicht sitze ich ja schon im Februar an einem freundlichen Tag in der Sonne und trinke einen Hugo. Oder zwei. Februar, ich komme!

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