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Was bleibt, sind wir: Ein Interview mit Jill Santopolo

Heute erscheint Jill Santopolos wundervoller Roman endlich auch in Deutschland. In Was bleibt, sind wir geht es um Lucy und Gabe, die sich mit Anfang zwanzig in einem Uni-Seminar kennenlernen und gemeinsam die erste große Liebe erleben. Wir durften der Autorin einige exklusive Fragen stellen.

Können Sie uns ein bisschen mehr über Was bleibt, sind wir erzählen und woher die Idee für die Geschichte kommt?

JS: Ich habe Was bleibt, sind wir geschrieben, als ich selbst Liebeskummer hatte. Ich hatte gerade eine Trennung durchlebt und begann, über die wunderschönen und komplizierten Seiten der Liebe zu schreiben. Lucys Geschichte ist nicht meine Geschichte und ihre Beziehung ist nicht meine Beziehung, aber die Emotionen, die sie im Laufe der Geschichte durchlebt, sind die gleichen, mit denen ich zu kämpfen hatte, als ich angefangen habe, dieses Buch zu schreiben.

Was bleibt, sind wir wird aus Lucys Perspektive erzählt. Was mögen Sie am meisten an ihr?

JS: Ich mag an Lucy am meisten, dass sie ihre eigenen Träume und Ziele hat und diese nicht für einen Mann aufgibt.

Was sollen Ihre Leserinnen von Lucys Geschichte mitnehmen?

JS: Ich glaube, die wichtigste Botschaft in Was bleibt, sind wir ist, dass Liebe und Verlust allgemeingültig sind – dass sich Liebeskummer schrecklich anfühlt, egal wer man ist oder wo man lebt. Und dass die schönen Dinge im Leben wundervoll sind, auch, wenn sie manchmal dazu führen, dass wir verletzt werden.

Sie arbeiten als Lektorin in New York. Inwiefern hat sich ihr Beruf auf ihren Roman ausgewirkt?

JS: Ich glaube, dadurch, dass ich selber Lektorin bin, bin ich auch eine sehr nachdenkliche, reflektierte Autorin. Da ich seit 15 Jahren anderer Leute Geschichten seziere und analysiere, habe ich gründlich über jede Entscheidungen nachgedacht, die ich beim Schreiben von Was bleibt, sind wir getroffen habe.

Erzählen Sie uns etwas über Ihre Schreibroutine. Wie sieht ein typischer Schreibtag für Sie aus?

JS: Mein idealer Schreibtag (ich bin nicht sicher, ob es einen typischen Schreibtag bei mir gibt, denn jeder Tag fühlt sich irgendwie anders an) beginnt damit, dass ich nach dem Aufwachen frühstücke, etwa vier Stunden schreibe, joggen gehe, Mittag esse, dann Mails und angefallene Anfragen beantworte und dann wieder schreibe, bis es Zeit ist, Abendessen zu machen oder essen zu gehen.

Was inspiriert Sie dazu zu Schreiben?

JS: Ich glaube, meine größte Inspiration sind die essentiellen Fragen des Lebens. Ich schreibe über Liebe, Verlust, Tod, Geburt, Träume, Ambitionen – eigentlich über alles, was das menschliche Dasein so kompliziert macht und über die Entscheidungen, die wir treffen müssen, die sich um diese Themen drehen.

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