Alle Artikel in: Kino

Britta-Carol

Carol – Der Klassiker von Patricia Highsmith wurde verfilmt

„Man sieht nur, was man weiß“, schrieb Goethe und ich muss diesem schlauen Mann mal wieder Recht geben. Erst nach der Lektüre der faz-Rezension über den Film „Carol“ von Todd Haynes verstehe ich, was der Regisseur mir damit sagen wollte. Die Journalistin Verena Lueken erklärt mir, nachdem ich den Kinosaal enttäuscht verließ, warum der Film eigentlich toll war. Folgt man Frau Lueken, dann ging es hier um wahre Liebe, oder besser um das Verliebtsein und dem Wahnsinn, der diesem trügerischsten aller Gefühle innewohnt. Gesehen habe ich das nicht, oder ist es mir nur nicht aufgefallen? Schließlich geht es in dieser Verfilmung von Patricia Highsmiths Roman „Carol“, der Anfang der 1950ger Jahre unter Pseudonym mit dem Titel „The Price of Salt“ erstmals erschien, ausschließlich um die Liebe. Und zwar um die unerhörte Liebe zweier Frauen – damals ein Skandal. Der Film zeigt mir aber keine nachvollziehbaren Gefühle, sondern vor allem die sinnlich-roten Lippen von Cate Blanchett. Diese wunderbare Schauspielerin verführt mich als Zuschauerin so sehr, dass ich zwischendurch das Gefühl habe, ich selbst hätte mich in …

Kinorezension james Bond Spectre 007

So verliebt war James Bond noch nie

Der beliebteste Geheimagent aller Zeiten erfreut uns aktuell verkörpert von Daniel Craig in SPECTRE auf der Kinoleinwand. Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Schon letzte Woche hatten Michelle, Anna, Carolin und ich die Karten für die 19Uhr Vorführung der Originalfassung reserviert und gerade noch Plätze nebeneinander bekommen. Na, das konnte ja heiter werden.

MadameBovary

Preview: Liebesfilme im Herbst

…. und wie sieht es mit den Liebesgeschichten auf der Leinwand im Herbst aus? Vorab habe ich schon mal das Herz-Schmerz-Potential gecheckt und bin SEHR überrascht! Denn es wird große Filmstoffe, große Themen und Namen geben – aber erstaunlich wenig Liebesfilme! Aber diese hier sollte man auf gar keinen Fall verpassen:

Kinotipps Mai 2015

Wenn der Sommer kurz Pause macht: Auf ins Kino!

Hoffentlich ist es nicht überall in Deutschland so grau wie die letzten Tage in München, aber das derzeitige Wetter und der Bahnstreik werfen meine Pfingstpläne ordentlich durcheinander. Daher haben eine Freundin und ich beschlossen, es uns mit Popcorn und einem Piccolo im Kinosessel gemütlich zu machen. Folgende Filme standen zur Auswahl:

Kein Ort ohne dich

Kein Kinofrühling ohne Nicholas Sparks

Wenn ein neuer Film von Nicholas Sparks ins Kino kommt, sind wir von Herzenszeilen dabei. Im Februar schwärmte Anna so von Mein Weg zu dir, dass ich unbedingt die neue Verfilmung von Kein Ort ohne dich sehen wollte. So saß ich dann vor ein paar Tagen im Kinosessel, lehnte mich zurück und freut mich auf zwei Stunden schöne Unterhaltung. Die habe ich bekommen – auch wenn mein Eindruck von dem Film nicht nur positiv ausfällt.

Buchempfehlung Margaret Mazzantini: Geh nicht fort

„Geh nicht fort“ von Margaret Mazzantini

Zugegeben, über die italienische Autorin Margaret Mazzantini bin ich vor vielen Jahren über das Kino gestolpert. 2004, während meines Auslandsstudiums in Italien, habe ich den großartigen Film Geh nicht fort mit einer noch großartigeren Penelope Cruz gesehen und war gefangen. Zwar tragen unendlich scheinende Freiheit weit weg von daheim, Open Air-Kino, warme Luft und die ersten sprachlichen Fortschritte – check, ich verstehe endlich etwas – nicht gerade zu Objektivität bei, aber was solls! Später habe ich mir dann die Buchvorlage zu Gemüte gezogen und : Geh nicht fort ist in der Tat eine tolle Geschichte.

Filmtipps im Frühjahr

Die besten Liebesfilme in diesem Frühjahr!

Ich habe mich für Euch auf die Suche nach den schönsten Liebesfilmen in den nächsten Wochen und Monaten gemacht – so richtig was fürs Herz! Wir empfehlen: Einfach abtauchen in die schönsten Liebesgeschichten im Kino! Und den grässlichen Winter ausblenden! Und auf Frühlingsgefühle freuen!

Filmtipp the imitation game filmplakat

Filmrezension THE IMITATION GAME

THE IMITATION GAME – Ein streng geheimes Leben “Sometimes it’s the people no one imagines anything of who do the things no one can imagine“ Eigentlich hatte ich vermutet, meine Rezension zu diesem Film würde in einer einzigen Lobeshymne enden, allein schon deswegen, weil Benedict Cumberbatch, derzeit Englands angesagtester Schauspieler, die Hauptrolle spielt, und der Film für 8 Oscars nominiert ist. Hmmm, Cumberbatch ist natürlich großartig, auf seine spezielle Art unglaublich gut aussehend, charismatisch und er übertrifft sich wieder einmal selbst in der Darstellung des fast schon autistisch handelnden und schwer zu greifenden Alan Turing. Allerdings wird die Biographie des brillanten Mathematikers und Computerpioniers Turing ansonsten recht glatt gebügelt und konservativ erzählt: Seit seiner Kindheit und Jugend ein Außenseiter und „Nerd“ entwickelt sich Alan Turing während seines Studiums in Cambridge zu einem wahren Mathematik-Genie, dem keiner das Wasser reichen kann. Später zählt er zu den führenden Denkern Großbritanniens, v.a. wegen seiner Theorien zu Rechenmaschinen. Aus diesem Grund schließt er sich im Auftrag des britischen Geheimdiensts zu Beginn des Zweiten Weltkriegs einer geheimen Gruppe von Schachmeistern, …